Oh The Riffs, The Fuzz & The Wah-Wah

So viel zum Pseudo-Basiswissen bezüglich des Psychedelic Rock. Da ich heute (bzw. gestern, wenn man die jetzige Uhrzeit bedenkt) wieder eine neue Band aus diesem Genre für mich entdeckt, mich sofort in sie verliebt habe und mir ein Blick auf meine gespielten Titel bei Last.fm sagt dass ich total verrückt nach dieser Musikrichtung bin, gibt’s jetzt einen Babbel-Eintrag zum Thema Psychedelic Rock (und einen Mörder-Einstiegssatz auch gleich gratis dazu *hust*).

Was meine bevorzugten Musikrichtungen betrifft hab ich mit meinen 23 Jahren schon so einiges hinter mir. Als kleiner Jungspund noch alles kreuz und quer gehört wie ich lustig war, über eine ziemlich peinliche Hip Hop- und Rap-Phase, bishin zur totalen Kakophonie (aka Death Metal und Black Metal). Dazu kommen dann noch so Sachen wie Drum & Bass, Dark Electro, Ambient und weiß der Teufel was noch. Ich kann zwar nicht genau sagen seit wann genau, aber zwischen all diesen musikalischen Ergüssen war ich immer mehr oder weniger auf der Suche nach guten Psychedelic Rock, da ich diese Musik recht ansprechend bzw. interessant fand. Allerdings konnte ich mit den Bands, die man allgemein hin mit diesem Genre in Verbindung bringt (was meistens Bands aus den 60ern und/oder 70ern waren) nichts anfangen. Grund? Sie passten nicht in meine Definition von Psychedelic Rock.

Wer mich etwas näher kennt, der weiß dass ich für jedes Genre meine ureigene Definition habe. Beispiel Black Metal: Generell werden als Vertreter dieses Genres Bands wie Burzum, Darkthrone oder Emperor genannt (um nur mal ein paar zu nennen) und diese Bands spielen natürlich durchaus Black Metal, aber sie spielen eben nicht das, was ich unter Black Metal verstehe.  Für mich ist eine Band wie Rotting Christ mehr Black Metal als die die drei zuvor genannten Bands zusammen, was daran liegt dass ihre Musik sich nicht aufgrund einer miesen Produktion (die im „wahren“ BM Pflicht ist) anhört als hätte man sie auf Pappinstrumenten eingespielt und sie es mit der Einbringung von Chören und griechischer Folklore schaffen eine unglaublich dichte, okkulte und mysthische Atmosphäre aufzubauen und genau das ist Black Metal für mich: Okkult, düster und mysthisch (auch wenn mich die Trve-Fraktion jetzt sicherlich lynchen möchte).

Um auf den Psychedelic Rock zurückzukommen: Eben genau so geht es mir mit dieser Musikrichtung. Bands wie Pink Floyd, Hawkwind, The Doors oder Jefferson Airplane werden immer wieder als Vertreter dieses Genres genannt und auch wenn das allgemein zutreffen mag, so passen sie einfach nicht in meine Definition von Psychedelic Rock. Für mich sind alle zwar leicht bis ziemlich progressiv aber überhaupt nicht psychedelisch. Und genau hier erwies sich Last.fm dann doch mal ausnahmsweise als nützlich, da ich mit Hilfe der Seite The Black Angels zufällig entdeckt habe und somit die erste Band, die in meine Definition von Psychedelic Rock passte. Über Querverweise kamen dann noch eine ganze Reihe anderer Bands hinzu und mittlerweile bin richtig vernarrt in diese Musik. Es gibt einfach nichts besseres als Fuzz- und Wah-Wah-Effekte in Verbindung mit einer völlig verdrogten Klanglandschaft, die einen sogar ohne Drogen auf einen Trip schickt. Perfekt zum Abschalten und Entspannen, besonders wenn man sich die Kopfhörer aufsetzt und so das vollständige Klangbild erfassen kann (wenn ihr wüsstet wie viele Melodien und Sounds in so einem Psychedelic Rock Song stecken, welche man erst mit einem Kopfhörer richtig heraushören kann).

Und weil ich so ein liebenswerter nerdiger Musikfreak bin, gibt’s auch gleich ein paar Videos gratis zum Eintrag dazu. Dann kann man mal sehen was ich so unter Psychedelic Rock verstehe…
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Day 05 – A song that reminds you of someone

Dieses Lied erinnert mich an meine beste Freundin. Genauer gesagt daran wie wir damals nach der Schule immer zum McDoof gefahren sind und uns dort, im Auto sitzend und süffige Pommes futternd, noch stundenlang unterhalten haben und einfach eine gute Zeit hatten.

Evanescence – Call Me When You’re Sober

Und natürlich war das erste, das ihr bei dem Lied aufgefallen ist der Typ im Video den sie unglaublich sexy fand. Typisch. XD

Day 04 – A song that makes you sad

Endlich mal eine Aufgabe, bei der ich mehrere Dutzend Songs zur Auswahl habe und einfach nur via Zufallsprinzip einen auswählen muss. ^^

Garmarna – Herr Holkin

Wie man sehen kann ist es nicht der Text, der mich traurig macht sondern vielmehr die ganze Grundstimmung des Songs. Wenn eine Band schon in einer Sprache singt, die man nicht versteht, kommt es letztendlich auch genau darauf an. Da kann man sich halt einfach kein Bild vom Inhalt machen (es sei denn man ist nicht zu faul um nach Übersetzungen der Texte zu suchen) und konzentriert sich eben auf die Musik als solche und selbige transportiert hier meiner Meinung nach, eine gewaltige düstere und traurige Stimmung.

Day 03 – A song that makes you happy

Jetzt kommt raus dass ich tief in meinem Inneren doch ein kleiner Emo bin, der sich die geistigen Zigarettenstummel am metaphysischen Unterarm ausdrückt…oder so. Was eigentlich damit gesagt werden will ist, dass es mir recht schwer gefallen ist mich für ein Lied zu entscheiden dass mich glücklich macht (gleichzeitig würden mir bestimmt ein ganzes Dutzend Lieder einfallen die mich traurig machen). Nach langem hin und her wurde folgender Song ausgewählt:

The Devil’s Blood – I’ll Be Your Ghost

Okay, es würde mich bestimmt nicht aus einem totalen Stimmungstief reißen, aber es verursacht bei mir eine gewisse Partystimmung und macht mich somit auf eine gewisse Art und Weise glücklich.  Immer wenn ich das höre, bekomme ich Lust auf eine Party mit Freunden auf der man einfach eine gute Zeit hat und so.

Zwei Tage Bildungspause

Seit Freitag letzter Woche lerne ich recht fleißig für meine Prüfungen. Direkt nach den Ferien geht es nämlich sofort wieder los. Wie gut dass Montags als erstes Englisch ansteht, da ich mir für die Prüfung schon mal das Lernen sparen kann. Am Dienstag ist dann die Prüfung in Wirtschaft II (für den Assistenten), für die ich aber erst nächstes Wochenende anfange zu lernen, da es nicht sonderlich viel ist und ich mich momentan lieber auf die zwei schwierigsten Prüfungen vorbereite: Mathe und Biologie.

Nach einer Woche intensiven Lernens für das Fach Mathematik kann ich mit absoluter Sicherheit sagen…ich verstehe nichts! In der Prüfung muss ich mich wohl auf die Teilpunkte verlassen, was dann auch sicherlich ausreichen wird um diese Prüfung zu überleben. Das Basiswissen sitzt zumindest schon mal aber die tieferen Geheimnisse des Leontief-Modells werden mir wohl für immer und ewig verschlossen bleiben.

Das sieht nicht nur protoplasmatisch aus, das liefert einen auch so schöne Sätze wie z.B. „Die Leontief-Produktionsfunktion ist eine CES-Produktionsfunktion mit der Substitutionselastizität 0. Sie ist homogen mit dem Homogenitätsgrad r.“ Wirtschaftsmathematik ist totaler frostbitten Krieg, möchte ich an dieser Stelle mal festhalten. Ich frage mich was zum Teufel man mit so einem Zahlenquark in seinem späteren Leben/Beruf anfangen soll – erst recht wenn ich bedenke dass es sich hier um eine Schule für Pflege und Gesundheit handelt. Über die anderen Themengebiete in diesem Fach schweige ich mich lieber aus, da selbige nicht wirklich besser sind als dieses russische mathematische Folterinstrument des Herrn Wassily Leontief. >_<

Jedenfalls bin ich nun vorerst mit dem Fach Mathematik durch und mache nun erst mal das restliche Wochenende eine Art Bildungspause, in der alles getan wird was nicht mit Bildung zu tun hat. Nächste Woche geht es dann an Biologie, mit ihrer Genmutation, Vererbungslehre, Aktionspotentialen, Neurotransmitter und weiß die Amöbe was noch alles.

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